Programm

LilliPop

LilliPop

Concert

25. April

Neubau Records & The Orchard present

Auch in Pop steckt Rebellion, wie die Berliner Künstlerin LilliPop unter Beweis  stellt. Rave Beats, Referenzen an zeitgenössischen Rap und jede Menge Pop vereint sie in ihren erstens Songs zu einer Melange, die sich zwischen Ke$ha  und Domiziana, zwischen Hyper- und Elektro Pop mit einem Dutzend  Ohrwürmer dagegen sträubt, in eine Schublade einsortiert zu werden. 

Aufgewachsen in einer musikalischen Familie und mit der intrinsischen  Motivation nach Selbstbestimmung zog sie für ein Praktikum bei einer  Plattenfirma nach – wo auch sonst? – Berlin. Dort heißt es erstmal Sessions mit  Produzentinnen und Songwriterinnen zu organisieren. Backstage zu arbeiten, während andere auf der Bühne stehen. Die eigene Rolle? Dafür sorgen, dass  alles glatt geht. Nun - Wenn das alles geblieben wäre, würde es diesen Text nicht geben. 

Denn damit verbunden ist auch der Zugriff aufs hauseigene Studio.  Zuschließen, wenn alle gehen. Oder eben nicht: Während eines Songwritingcamps kommen nach Ende einer eben jener Sessions Freunde vorbei, mit denen LilliPop eigene Beats ausprobiert. Es entstehen auch die Lyrics für einen ersten Song mit Enzo Gaier, der sonst in Wien für Künstler wie Makko, TYM und Bibiza produziert. 

Ein Remix, der in einer dieser Sessions entstanden ist, landet auf dem Tisch des  Chefs einer großen Plattenfirma. Und plötzlich fangen eine Menge Leute an sich  zu fragen: Wer ist die Stimme auf diesem Remix? LilliPop. Selbstzweifel verschwinden. Die Beichte beim Arbeitgeber wird mit rückhaltloser  Unterstützung belohnt: Die Session-Managerin ist zum Session-Mittelpunkt geworden. 

LilliPop verbindet spielend unzählige Einflüsse zu vorbehaltlos moderner Popmusik, streift textlich Referenzen von Apache über Nina Chuba bis hin zu Culcha Candela mit der gleichen Leichtigkeit, mit der sie musikalisch zwischen großem Taylor-Swift-Pop und Soho Banis Streetcredibility tänzelt. Lillipop ist extrovertiert und laut, gleichzeitig ahnt man immerzu, dass da Verletzlichkeit ist, dass nie alles so in your face ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ihre  ersten Songs sind die vielversprechenden ersten Schritte einer Künstlerin, von  der wir alle, – so viel ist sicher –, noch eine Menge hören werden.

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