VUT Indie Days Köln: Geschlechtsspezifische Vorurteile und Diskriminierung durch KI (Talk)

VUT Indie Days Köln: Geschlechtsspezifische Vorurteile und Diskriminierung durch KI (Talk)

Viele wichtige Entscheidungen in der Gesellschaft werden heute durch Algorithmen getroffen. Bei keinem dieser Algorithmen kennen wir Einzelheiten über ihren Entscheidungsfindungsprozess. Wer hat diese Algorithmen mit welcher Absicht oder zu welchem Zweck programmiert und trainiert? Bei der Entwicklung von KI-Algorithmen müssen potenzielle ethische Risiken und Probleme identifiziert werden, um sicherzustellen, dass die Schwächsten in der Gesellschaft vor Schaden bewahrt werden. Wir wollen einen genaueren Blick darauf werfen, ob es unerwünschte Folgen des gegenwärtigen Prozesses gibt.


Fr 23.10 13:15

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Speaker*innen


Ronny Krieger

Ronny Krieger

Ronnys Leidenschaft und Neugierde für Kunst und Kreativität war immer die treibende Kraft in seinem Leben. Zuerst als Künstler und später als Teil der Musik- und Technologieindustrie. In den letzten 25 Jahren hat Ronny u.a. mit EFA Medien, Beatport, Modeselektor/Moderat, Shutterstock, LANDR und Native Instruments zusammengearbeitet. Seit jüngstem ist er als General Manager Europe für Patreon in Berlin, tätig. Ronny ist Vorstandsmitglied des VUTs und Teil des Ausschusses "Digitalisierung und KI" beim Deutschen Kulturrat.

Dr. rer. nat. Stephan Baumann

Dr. rer. nat. Stephan Baumann

Stephan Baumann, promovierter Musik- und KI-Forscher, arbeitet in Berlin und Kaiserslautern am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Seine Dissertation zum Thema Artificial Listening Systems erstellte er am DFKI und IRCAM/Paris. Parallel hierzu gründete er in 2001 die sonicson GmbH, ein Spinoff für Musikempfehlungsmaschinen. Er war von 2009-2018 Gastdozent an der Popakademie Baden-Württemberg für den Themenschwerpunkt Empfehlungssysteme. Seine aktuelle Forschungsinteressen liegen im Bereich KI & Kreativität, Deep Learning.

Dr. Christine Bauer

Dr. Christine Bauer

Christine Bauer ist Assistant Professor an der Utrecht University. Sie forscht an intelligenten Systemen. Ihr aktueller Schwerpunkt sind Musikempfehlungssysteme und deren Fairness. Sie promovierte in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik sowie einen Diplomabschluss in Internationale Betriebswirtschaftslehre. Des Weiteren studierte sie Jazz-Saxophon. Sie ist Autorin von mehr als 90 Publikationen. Vor ihrer akademischen Karriere arbeitete sie in der österreichischen Verwertungsgesellschaft AKM.

Amélie Heldt

Amélie Heldt

Amélie Heldt ist Juristin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Medienforschung (Hans-Bredow-Institut) im Forschungsprogramm „Transformation öffentlicher Kommunikation. Sie beschäftigt sich mit Plattformregulierung, Social Media Governance, den Auswirkungen neuer Technologien auf Meinungsbildung und öffentlichen Diskurs, sowie der Wahrnehmung von Grundrechten im Kontext algorithmischer Entscheidungen und autonomer Systeme.