VIVA LA VUCA #03 (Special)

VIVA LA VUCA #03 (Special)

VUCA ist ein Kunstwort aus den späten 1980er-Jahren. Das amerikanische Militär betitelte mit VUCA die unplanbaren Bedingungen des modernen Krieges: Selbstmord-Attentäter, Drohnenkrieg, Cyber-Terror, Straßenkampf. Heute, 30 Jahre später, sprechen auch alle anderen - Manager, Politiker, Soziologen, Berater - von einer VUCA-Welt. Das Akronym VUCA setzt sich zusammen aus den vier Begriffen Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. In 10 kurzen Videos werden Vertreter*innen der deutschen Kulturbranche zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie befragt, unter anderen Jacob Sylvester Bilabel (Green Music Initiative & Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit):

VIVA LA VUCA #3
Jacob Sylvester Bilabel ist der Pionier in Deutschland, wenn es um Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen im Kulturbereich geht. Als Gründer der Green Music Initiative ist sein Team Teil eines europäischen Konsortiums, das Wasserstoff Brennstoffzellen-Generatoren für klimaneutrale Kulturveranstaltungen entwickelt. Mit einem britischen Partner hat die Initiative gerade den ersten CO2-Rechner für Spielstätten der Kultur- und Kreativwirtschaft herausgebracht. Und weil er es einfach drauf hat, ist er seit kurzem auch noch Leiter des neu gegründeten Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit.

Anfragen zu Konzept und Kooperationen bitte an VivaLaVuca@clubstiftung.de.


Fr 23.10 13:45

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Speaker*innen


Jacob Sylvester Bilabel

Jacob Sylvester Bilabel

Jacob Sylvester Bilabel ist Gründer der paneuropäischen Green Music Initiative (GMI), einer unabhängigen, branchenübergreifenden Denkfabrik, die Menschen in der Musikfestival- und Veranstaltungsbranche dazu inspirieren soll, ihren Betrieb umweltfreundlicher und intelligenter zu gestalten. GMI fungiert als branchenübergreifende Innovations- und Forschungsagentur für die europäische Musik- und Unterhaltungsindustrie. Als Projektleiter des EE MUSIC-Projekts war er für eine Reihe von mehr als 60 Workshops verantwortlich, die in 27 europäischen Ländern stattfanden, um Festivals, Clubs und Veranstaltungsorte zu ermutigen und mit Schlüsselwissen und -instrumenten auszustatten, um das Verständnis und die Verbesserung der Energieeffizienz zu beginnen. Im Jahr 2018 wurde er als Teil eines Forschungskonsortiums ernannt, das netzunabhängige Wasserstoff-Brennstoffzellen für Festivals, Veranstaltungen und Fernsehproduktionen entwickelt. Beide Projekte erhielten Fördermittel für die Forschungs- und Innovationsprogramme der Europäischen Kommission. Seit Sommer 2020 leitet er das Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit, ein von der Bundesregierung und ihrer Kommission für Kultur und Medien (BKM) gefördertes Nachhaltigkeits- und Innovationsnetzwerk für den Kultursektor.