TINCON: Von Kokain zu Tilidin: Popkultur und ihre Drogen (Expert Session)

TINCON: Von Kokain zu Tilidin: Popkultur und ihre Drogen (Expert Session)

Songs über Drogen sind schon lange ein fester Bestandteil moderner Popkultur. "Lucy in the Sky With Diamonds", "Golden Brown" oder "Cocaine" waren nicht nur extrem erfolgreich, sondern gelten als absolute Klassiker. Capital Bra und Samra lösten mit dem Hit "Tilidin" und dem dazugehörigen Strg_F-Interview über die Sucht nach schmerzstillenden Opioiden eine neue Debatte über Drogenverherrlichung durch Musik aus, bei er es nur eine Gewinnerin gibt: die Pharmainsustrie. Welchen moralischen Anspruch darf man an Popkultur stellen? Ist der Ruf nach Verantwortung gerechtfertigt? PULS Moderator Fridl Achten versucht diese Frage zu beantworten, dafür hat er mit seinem Kollegen Stefan Sommer in Plattenkisten der Eltern und den Weiten des Internets recherchiert.

Die Kooperation zwischen der TINCON und der c/o pop Convention wird gefördert von der Stadt Köln und der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH.


Sa 24.10 12:00

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Speaker*innen


Fridl Achten

Fridl Achten

2012 - kurz nach dem Abitur - steigt Fridl Achten als Schlagzeuger der Münchener Band Claire ein. Bis 2017 arbeitete er an zwei Alben plus EP mit und hat auf wichtigen internationalen Festivals (SXSW, CMJ, Eurosonic), großen nationalen Festivals (Melt, SonneMondSterne, PULS OpenAir), ausverkauften Headliner Tourneen und als Support für große Künstler wie Woodkid, Bastille und CHVRCHES gespielt. Seit 2017 begleitet Fridl als Moderator des BR-Newcomer-Formats "Startrampe" Bands und Künstler*innen auf ihrem Weg nach oben. Als langjähriger Musiker begegnet er seinen Gästen immer auf Augenhöhe und mit musikalischem Fach- und Insiderwissen. Im Oktober 2018 steht er zum ersten Mal als Host des Youtube Formats "PULS Musik Analyse" vor dem Greenscreen. Mit kritischen, humorvollen, aber auch gesellschaftlich relevanten Themen rund um den deutschsprachigen Musikraum konnte der Kanal bereits mehrere Millionen Zuschauer gewinnen und über 100.000 Abonnenten. 2020 erhielt Fridl den International Music Journalism Award für die beste musikjournalistische Arbeit des Jahres in der Kategorie Multimedia - Deutsch.