The Düsseldorf Düsterboys (Concert)

The Düsseldorf Düsterboys (Concert)

Als der US-amerikanische Musiker John Fahey 1959 unter dem Namen Blind Joe Death ein Album herausbrachte, hielten es viele Kenner für einen sensationellen Fund der frühen American Folk Music. Wenn man 60 Jahre später das Debütalbum von The Düsseldorf Düsterboys hört, könnte man es durchaus auch für einen wiederentdeckten Schatz der Folkmusik halten. Tatsächlich ist es aber das neuste Werk von Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti, also die Gruppe “International Music” minus Schlagzeuger Joel Roters. Um das Verwirrspiel mit den unterschiedlichen Band-Identitäten perfekt zu machen, haben sie mit Edis Ludwig (Schlagzeug) und Fabian Neubauer (Orgel/Klavier) The Düsseldorf Düsterboys nun kurzerhand zum Quartett erklärt.

Die Essener Band braucht nicht viele Worte, um ihren Songs den nötigen Ausdruck zu verleihen. Den Sound ihres heiß ersehnten Debütalbums “Nenn mich Musik” hat Produzent Olaf O.P.A.L. wieder einmal extrem gut in Szene gesetzt. Spätestens, wenn der Gesang mehrstimmig wird, ziehen die Düsterboys uns mit jeder einzelnen, gesungen Silbe in ihren Bann – selbst wenn es im Liedtext nur um das Glühen einer Zigarette geht. “Nenn mich Musik” ist ein Album für die Party nach der Party: ein intimer, etherischer, hochgradig psychedelischer Drift.

Eine Produktion des Festivals Pop-Kultur, gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Programm „Stärkung des Innovationspotentials in der Kultur II (INP II)"

Foto credits: Felix Aaron


Fr 23.10 20:23

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