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MELE
Do 22 04, 18:00

MELE

©Lebefrauu

"MELE ist Popmusik in alternativ und anders. Da komme selbst ich wieder zu mir"“, befand schon Schauspieler Klaus Kinski. Gott bewahre! Er hat das böse Wort gesagt. Aber Mozart war auch Popmusik. Nicht, dass MELE beansprucht, wie Mozart zu sein. Weder MELE, noch ihrer Band, stehen Dreiviertelhosen aus rotem Samt besonders gut.

Denn Pop ist nicht einfach Pop. Und MELE eine gewiefte Beobachterin ihrer Umwelt. Die Texte sind ein kühler Blick durch doch eigentlich so freundlich-zutrauliche braune Augen auf das, was eben jedem passiert: Wollen, nicht können, resignieren und dann doch „jetzt erst recht“ rufen. Ohne Pathos. Dafür mit einem Augenzwinkern. „Musik zum durch den Tisch treten“, sagte Gandhi einst dazu.

Aufgewachsen im Dunstkreis des Stuttgarter Kesseltreibens, zog es Marlene zum Studium nach Osnabrück. Dort wird MELE als ihr Alter Ego geboren und die ersten Songs geschrieben. Songs wie „Monogamie“ oder „deine cousine“ machen schnell deutlich: MELE nimmt kein Blatt vor den Mund.

Das Konzert mit MELE findet im Rahmen des Förderprojekts „ c/o pop 2021-musichubgermany" statt und wird durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft GmbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.





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