MELE

MELE

"MELE ist Popmusik in alternativ und anders. Da komme selbst ich
wieder zu mir"“, befand schon Schauspieler Klaus Kinski. Gott bewahre!
Er hat das böse Wort gesagt. Aber Mozart war auch Popmusik. Nicht, dass
MELE beansprucht, wie Mozart zu sein. Weder MELE, noch ihrer Band,
stehen Dreiviertelhosen aus rotem Samt besonders gut.

Denn Pop ist
nicht einfach Pop. Und MELE eine gewiefte Beobachterin ihrer Umwelt.
Die Texte sind ein kühler Blick durch doch eigentlich so
freundlich-zutrauliche braune Augen auf das, was eben jedem passiert:
Wollen, nicht können, resignieren und dann doch „jetzt erst recht“
rufen. Ohne Pathos. Dafür mit einem Augenzwinkern. „Musik zum durch den
Tisch treten“, sagte Gandhi einst dazu.

Aufgewachsen im Dunstkreis
des Stuttgarter Kesseltreibens, zog es Marlene zum Studium nach
Osnabrück. Dort wird MELE als ihr Alter Ego geboren und die ersten Songs
geschrieben. Songs wie „Monogamie“ oder „deine cousine“ machen schnell
deutlich: MELE nimmt
kein Blatt vor den Mund.

Das
Konzert mit MELE findet im Rahmen des Förderprojekts „ c/o pop
2021-musichubgermany" statt und wird durch die Initiative Musik
gemeinnützige Projektgesellschaft GmbH mit Projektmitteln der
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.