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Die Höchste Eisenbahn ©MarcoSensche
Die Höchste Eisenbahn

Das Konzert wird präsentiert von Deutschlandfunk Nova.

Die Band Die Höchste Eisenbahn startete eher als ein Projekt. Zuerst bestehend aus dem Singer-Songwriter Francesco Wilking, der neben musikalischer Lyrik auch Kurzgeschichten schreibt, und Moritz Krämer, kamen 2012 die beiden Musiker Max Schröder und Felix Weigt zu dem Projekt dazu. Drei Alben später kann man schon sagen, dass es kein Projekt mehr ist, sondern eine deutsche Pop-Band die ihresgleichen in der deutschsprachigen Musiklandschaft sucht. Die Art und Weise, wie sie durch ihre Musik Geschichten erzählen und damit einen ganz persönlichen Bezug schaffen, ist besonders. Ihre Texte handeln oft von Sehnsucht, Verlust und Weltschmerz. Aber gleichzeitig sind sie immer auf der Suche nach dem eigenen Ich. Letztes Jahr hat Die höchste Eisenbahn eine drei-Song-EP aufgenommen mit drei Live-Versionen der Songs Louise,Zieh mich anund Überall.


JEREMIAS ©luciovignolo
JEREMIAS

Mischt man ein bisschen Parcels mit ein bisschen Tom Misch und Men I Trust als Inspirationsquellen, kommt dabei Disko-Funk heraus, bei dem keiner mehr still stehen kann. JEREMIAS, vier Jungs aus Hannover mit einem Altersdurchschnitt von 20 Jahren, sind wohl schon lange kein Geheimtipp mehr. Mit ihrer ersten EP Du musst an den Frühling glauben haben sie im Jahr 2019 einige Festivals und Supportshows für Giant Rooks oder Ok Kid gespielt. Dass das Quartett gut ankommt, merkt man schon daran, dass ihre Fans 18 Shows der ersten eigenen Tour restlos ausverkauft haben. Letztes Jahr veröffentlichten sie ihre zweite EP alma - die Seele auf spanisch. “Es ist eine EP über die Liebe und den Kummer. Wie theatralisch es auch scheinen mag, hat uns das maßgeblich inspiriert”, sagt die Band zu ihrer zweiten Platte. Und das macht JEREMIAS aus: funky und groovy Songs, bei denen man nicht anders kann als mitzutanzen, neben wunderschönen Balladen, die einen ganz schön berühren.

Martin Kohlstedt ©J_Konrad_Schmidt
Martin Kohlstedt

Martin Kohlstedt bezeichnet seine Art des Arbeitens als modulares Komponieren. Die Stücke sind in ständiger Bewegung und folgen auch bei live Auftritten keiner festen Form. Dass sein Können auch internationale Anerkennung findet zeigen die Erfolge seiner bisherigen Alben TAG, NACHT, STROM und STRÖME. Mit seinem neuen Album FLUR, das im November letzten Jahres erschienen ist, knüpft er an sein bisheriges Schaffen an. Improvisation ist ihm ebenso wichtig, wie AUgenhöhe mit dem Publikum, der Mut zu Scheitern und die Interaktion mit Raum, Mensch und Kontext.

IUMA ©Frederike Wetzels
IUMA

IUMA scheint nach außen als junge Künstlerin und Frau meist selbstbewusst, aber in vielen Situationen macht sie sich viel stärker, als sie es wirklich ist. Deswegen beschreibt sie sich selbst auch als “außen cool, Im Herzen ein Opfer”. Dass das Erwachsensein ist dieser Welt nicht immer leicht ist und einen schnell überfordern kann, weiß IUMA auch. Davon erzählen ihre Texte, die sie geschickt in ein zeitgenössisches Gewand von Pop, Trap und einer avantgardistischen Produktion kleidet. Sie zeigt uns ein selbstgewähltes, zeitgenössisches Frauenbild, welches zwischen Emanzipation und Anpassung wankt und schafft es gerade dadurch, sich selbst zu emanzipieren. Das alles fügt sich zu einem Bild der zukunftsweisenden Popmusik zusammen: Innovation, Inhalte und Emotionen.

Wörter mit Carla Kaspari ©Susi Bumms
Wörter mit Carla Kaspari

Carla Kaspari lebt als freie Autorin in Köln. Sie veröffentlicht ihre Texte in diversen Zeitungen und Magazinen. Seit 2019 erscheint ihre Prosa-Kolumne „nelke-schneewittchen und alfalfa“ regelmäßig bei metamorphosen (Magazin für Literatur und Kultur, Verbrecher-Verlag, Berlin). 2020 war sie im Rahmen des Autor*innen-Projekts „stadt.land.text“ Stipendiatin des Landes NRW. Im November 2020 erhielt sie den 3. Platz des Förderpreises der Kölner Literaturtage. Aktuell geht sie viel spazieren und jongliert hin und wieder einen Fußball.

Telquist ©Gerbert&Dürst
Telquist

Das Konzert wird präsentiert von Deutschlandfunk Nova.

Der Anfang 20 Jährige Sebastian Eggerbauer, besser bekannt als Telquist, ist einer der spannendsten aufsteigenden Indie-Artists, die Deutschland zu bieten hat. Mit seinen Songs wie Mojo oder Trash Talk hat er sich bereits in die Top Platzierungen der deutschen Hochschulradiocharts spielen können. Darin singt Telquist gewohnt laid-back, aber mit Ambition zur Geschwindigkeit von Selbstdarstellung, Abgrenzung, Coolness und der Flucht nach vorne. Seine musikalische Sozialisation ist breit gefächert. In seiner Jugend spielte er Bass in Indie, Reggae und Ska-Punk Bands. Da ist es nicht verwunderlich, dass seine Songs sich irgendwo zwischen zweifelnder Niedergeschlagenheit und purer Euphorie bewegen.

Antonia Baum über Eminem ©Andreas Hornoff
Antonia Baum über Eminem

Antonia Baum ist eine deutsche Autorin und Journalistin, die sich in ihrer Arbeit vor allem mit den Themenbereichen Rap, Feminismus und Literatur beschäftigt. Neben zwei veröffentlichten Romanen und ihrer monatlichen Kolumne “Mein Leben als Frau” bei Zeit Online, hat sie auch ein Buch für die Kiwi Musikbibliothek Reihe über Eminem geschrieben. Darin fragt sie sich, wie man als Frau die Verrenkung hinkriegt, Rap zu lieben und sich dabei permanent beleidigen zu lassen.

SALOMEA ©Karl F. Degenhardt
SALOMEA

Liebe, Respekt und Ehrlichkeit ist das Kredo von SALOMEA. Ihre Musik verschiebt Grenzen, sie ist eine tiefgründige Unterhaltung, sie ist Kunst. Das fordert zwar auch echtes Zuhören, aber gibt gleichzeitig so viel. Mit ihrer Musik zeichnen Rebekka Salomea und ihre Band, bestehend aus Yannis Anft, Olilver Lutz und Leif Berger, einen Entwurf der Musik der Zukunft. Das zweite Album der Band Bathing in Flowers ist ein einzigartiger Schmelztiegel aus in Hiphop getränkten Jazz, RnB und Spielarten zeitgenössischer elektronischer Musik.

Bokoya
Bokoya

Bokoya funktioniert wie ein kreativer Drumcomputer. Die vier jungen Musiker aus Köln und Bielefeld improvisieren frei im Spannungsfeld zwischen Wiederholung und Variation. Irgendwo zwischen Hip Hop und Jazz. Ferdinand Schwarz, Darius Heid, Lukas Wilmsmeyer und Leon Raum bauen Beats, formen Songs, kreieren Soundsphären und schiebende Grooves - alles live auf der Bühne und völlig mit dem Moment verbunden. Die extreme Spontanität der Band schafft eine außergewöhnliche und starke Verbindung mit Publikum, Raum und Vibe. Egal ob auf der Festivalbühne, im Club oder im Wohnzimmer, je länger man zuhört, desto mehr ist man Teil des Ganzen. Und schafft gemeinsam eine neue Welt.

Dance Challenge mit Flockey Ocscor ©Marquis
Dance Challenge mit Flockey Ocscor

Flockey Ocscor ist ein international gefragter Tänzer und Choreograf mit großen Charisma. Er zählt zu den bekanntesten Tänzern Weltweit. Über mehrere Jahre gewann er zahlreiche Wettbewerbe und ist zweifacher Vizeweltmeister in der Kategorie Locking beim Juste Debout World Final. Er ist nicht nur tänzerisch begabt, sondern auch ein unglaublicher Künstler der seine eigenen Kurzfilme produziert. Auf Einladung des Goethe-Instituts Ruanda kreierte Flockey 2018 eine Performance aus Musik, Tanz und Storytelling mit Künstler*innen aus Westafrika im Rahmen des Projekts DigiTales across borders.

GiiRL ©Rieke de Vrieß
GiiRL

GiiRL - das Duo bestehend aus Milan Hofmann und Dennis Hölscher - haben sich bereits im Jahr 2017 mit ihrer ersten EP “Drowning” durch einige namhafte kölner Clubs gespielt. Dabei fehlt der zweimann Band nichts: Das virtuose Gitarrenspiel von Milan und die Trommelkünste von Dennis sorgen für einen einzigartigen Sound, bei dem sowohl die höchsten und tiefsten Töne aus den komplexen Klängen von Milans Gitarre kommen. Lediglich ein Bass-Synthesizer unterstützt die beiden auf der Bühne.