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Ein Zeichen gegen die Gratiskultur im Internet


22. April

Panel @
Cinenova – Cine 3

Für Musik aus dem Internet zu bezahlen, wird alltäglich. War es in den Nullerjahren dank Piraterie-Plattformen wie Napster und Co. noch üblich, Musik kostenlos aus dem Netz zuziehen, stellt Streaming einen Gamechanger dar. Der Wind hat sich gedreht, denn immer mehr Menschen sind bereit im Internet für Musik Geld auszugeben. Dennoch erfreuen sich Umsonst-Angebote, wie bspw. von YouTube oder Spotify, großer Beliebtheit. Diese Gratiskultur fällt zu Lasten von Musiker*innen und ihren wirtschaftlichen Partner*innen. Mit Streaming wirtschaftlich zu arbeiten, ist nicht leicht –nicht nur für Musiker*innen und Musikunternehmer*innen, sondern auch für die Plattformen. Nicht mal 1% der Musiker*innen konnten der englischen Studie “Music Creators’ Earnings in the Digital Era” zufolge eine Million oder mehr Streams (ein Richtwert für nachhaltige Streaming-Einkünfte) verbuchen. Auf der anderen Seite setzen ungleiche Wettbewerbsbedingungen, immense Konkurrenz und sehr geringe Gewinnspannen die Plattformenunter Druck.Streaming-Dienste müssen also in absehbarer Zeit einen Weg finden, Künstler*innen und ihre wirtschaftlichen Partner nachhaltig zu vergüten. Denn neue Akteure mit greifbaren, gerechteren und höheren Gewinnspannen etablieren sich bereits am Markt. Bestehende Geschäftsmodelle werden dabei neu gedacht und Communities Schwerpunkt der Künstler*innen-Vermarktung.Wir sprechen über den nächsten Evolutionsschritt der Generation Musik-Streaming, erläutern, wie Künstler*innen kreatives Schaffen zu ihren Gunsten verwerten können und welche Fehler besser zu vermeiden sind.

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