#copopcon19
Speaker
Martin Steuer

Martin Steuer

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | KLUBKOMM e.V.

Seit 30 Jahren durchlief Martin Steuer zahlreiche Stationen der Kölner Musikszene: In der Frühzeit des Köln-Ehrenfelder Undergrounds prägte er dort das Booking, für die StadtRevue schrieb er das „Clubland Cologne“, als DJ bespielte er über die Jahre mehr als ein Dutzend Clubs und eigene Partyreihen zwischen zartem Indiepop und 4-To-The-Floor. Ab 2001 leitete er die Redaktion des Stadtmagazins „Prinz“, seit 2014 gestaltet er die Öffentlichkeitsarbeit der Klubkomm und moderiert eine monatliche Sendung auf www.674.fm.

Speakerslots at c/o pop Convention 2019:

Thursday 02.05

11:00 - 12:00

Green Tech im Veranstaltungsbusiness - Wie nachhaltig können Festivals und Clubs sein?

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Nachhaltigkeit ist aktuell das TOP-Thema bei Festivals und Clubs. Schlagwörter wie #zerowaste, #greenevents oder "CO2-Abdruck" zieren die Veranstaltungsprofile und schaffen eine große Aufmerksamkeit. Alle wollen nun nachhaltig veranstalten und in eine bessere Welt tanzen. Doch gibt es überhaupt DAS nachhaltige Festival und den "grünen Club". Und, ist die Veranstaltungstechnik-Branche überhaupt schon so weit?
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Friday 03.05

10:30 - 11:30

Welcome to the Pleasuredome - Vergnügen vs. Kultur? Diskussion um die baurechtliche Einordnung von Musikclubs

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Musikclubs werden seit jeher in der Baunutzungsverordnung als so genannte Vergnügungsstätten eingeordnet. Klar, jeder vergnügt sich auf Konzerten oder Partys. Doch stehen sie somit in einer Reihe mit Spielhallen, Pornokinos sowie Bordelle und müssen in einigen deutschen Kommunen eine Vergnügungssteuer entrichten. Bei der gegenwärtigen Abgabenlast, die ein Musikclub entrichtet, kommen einige da schnell finanziell ins schwanken. Um Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten muss ein Club sich mit Tanzveranstaltungen ”querfinanzieren”, den Subventionen erhalten die Wenigsten.

Ausgenommen von dieser Steuer sind jedoch Theater, Opern und gemeinnützige Kulturbetriebe. Nun stellt sich die Frage warum, denn auch dort vergnügen sich die Menschen. Oder anders gefragt, warum müssen Musikclubs, die monatlich ein kulturelles Programm konzipieren, zahlen, auch wenn der Intentant hier Booker heißt?
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