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Dr. Ulrich S. Soénius

Dr. Ulrich S. Soénius

Stellv. Hauptgeschäftsführer, Geschäftsbereichsleiter Standortpolitik | Industrie- und Handelskammer Köln

Dr. Ulrich S. Soénius, geb. 1962, ist stellv. Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln, Geschäftsbereich Standortpolitik, in dem die Kultur- und Kreativwirtschaft betreut wird. Zudem zuständig für die Bereiche Stadt- und Regionalentwicklung, Infrastruktur, Industrie und Volkswirtschaft sowie die Branchen Immobilienwirtschaft, Logistik/Verkehr und Medien. Er leitet die Arbeitskreise Kultur und Kreativwirtschaft sowie Luftverkehr beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Berlin. In Personalunion ist Soénius Vorstand und Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln. Seit 2007 stellv. Vorsitzender des Unternehmer für die Region Köln e. V., der den städtebaulichen Masterplan für die Innenstadt Kölns in Auftrag gegeben hat. Mitglied der Lenkungsgruppe Masterplan. Mitglied in mehreren Vorständen und Gremien von Stiftungen, Kulturfördervereinen und Berufsverbänden. Sachkundiger Einwohner im Ausschuss des Rates der Stadt Köln für Stadtentwicklung. Veröffentlichungen zu Kultur- und Kreativwirtschaft, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Rheinlandes, Kölner Stadtgeschichte.

Speakerslots at c/o pop Convention 2019:

Friday 03.05

10:30 - 11:30

Welcome to the Pleasuredome - Vergnügen vs. Kultur? Diskussion um die baurechtliche Einordnung von Musikclubs

Mehr Infos
Musikclubs werden seit jeher in der Baunutzungsverordnung als so genannte Vergnügungsstätten eingeordnet. Klar, jeder vergnügt sich auf Konzerten oder Partys. Doch stehen sie somit in einer Reihe mit Spielhallen, Pornokinos sowie Bordelle und müssen in einigen deutschen Kommunen eine Vergnügungssteuer entrichten. Bei der gegenwärtigen Abgabenlast, die ein Musikclub entrichtet, kommen einige da schnell finanziell ins schwanken. Um Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten muss ein Club sich mit Tanzveranstaltungen ”querfinanzieren”, den Subventionen erhalten die Wenigsten.

Ausgenommen von dieser Steuer sind jedoch Theater, Opern und gemeinnützige Kulturbetriebe. Nun stellt sich die Frage warum, denn auch dort vergnügen sich die Menschen. Oder anders gefragt, warum müssen Musikclubs, die monatlich ein kulturelles Programm konzipieren, zahlen, auch wenn der Intentant hier Booker heißt?
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