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Bernd Petelkau

Bernd Petelkau

Mitglied des Landtages | CDU

Bernd Petelkau ist in Köln geboren und aufgewachsen, wo er auch ein Studium in der Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln absolvierte. Anschließend hat er als Managing Director in einem Kreditinstitut gearbeitet.

Mitglied der CDU seit 1982. Vorsitzender des CDU-Stadtbezirksverbandes Köln-Lindenthal seit 2011. Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Köln seit 2012. Stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Mittelrhein seit 2013. Mitglied des Rates der Stadt Köln 1999 bis 2004, 2009 und seit 2014, dort Fraktionsvorsitzender. Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 1. Juni 2017. Kulturpolitischer Sprecher der CDU Fraktion.

Speakerslots at c/o pop Convention 2019:

Friday 03.05

10:30 - 11:30

Welcome to the Pleasuredome - Vergnügen vs. Kultur? Diskussion um die baurechtliche Einordnung von Musikclubs

Mehr Infos
Musikclubs werden seit jeher in der Baunutzungsverordnung als so genannte Vergnügungsstätten eingeordnet. Klar, jeder vergnügt sich auf Konzerten oder Partys. Doch stehen sie somit in einer Reihe mit Spielhallen, Pornokinos sowie Bordelle und müssen in einigen deutschen Kommunen eine Vergnügungssteuer entrichten. Bei der gegenwärtigen Abgabenlast, die ein Musikclub entrichtet, kommen einige da schnell finanziell ins schwanken. Um Nachwuchskünstlern eine Bühne zu bieten muss ein Club sich mit Tanzveranstaltungen ”querfinanzieren”, den Subventionen erhalten die Wenigsten.

Ausgenommen von dieser Steuer sind jedoch Theater, Opern und gemeinnützige Kulturbetriebe. Nun stellt sich die Frage warum, denn auch dort vergnügen sich die Menschen. Oder anders gefragt, warum müssen Musikclubs, die monatlich ein kulturelles Programm konzipieren, zahlen, auch wenn der Intentant hier Booker heißt?
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