#copopcon22
Multi-Issue Lives – Intersektionalität und Musikbranche
Multi-Issue Lives – Intersektionalität und Musikbranche

"There is no such thing as a single-issue struggle because we do not live single-issue lives", schrieb die US-amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde im Jahre 1982. Einige Jahre später verwendete die Juristin Kimberlé Crenshaw zum ersten Mal den Begriff "Intersektionalität". Er beschreibt die Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person. So addieren sich beispielsweise Rassismus und Sexismus nicht einfach, sondern führen zu eigenständigen Diskriminierungserfahrungen. Auch gängige Musikbranchen-Praktiken bringen unterschiedliche Diskriminierungsarten zutage – daran hat sich auch ein Jahr nach Hanau und Black Lives Matter leider wenig geändert. Welchen Stellenwert hat Intersektionalität überhaupt in der Popkultur? Wessen Körper, wessen Stimme und wessen Geschichte darf in der Popmusik repräsentiert werden? Welche Ungerechtigkeiten gibt es im System Musikwirtschaft? Und wie kann unterrepräsentierten Künstler*innen und Akteur*innen mehr Aufmerksamkeit verschafft werden?

Speaker*innen: Houwaida Goulli, Frank Spilker, Ziúr, LIE NING
Moderation: Aida Baghernejad

Dieser Talk ist Teil der zweiten VUT Indie Days Köln und wird präsentiert von VUT Music Industry Women.