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VUT Indie Days Köln #2
VUT Indie Days Köln #2

Die VUT Indie Days Köln finden 2021 zum zweiten Mal in Kooperation mit der c/o pop Convention statt. Der VUT e.V. präsentiert mehere Programmpunkte für unseren c/o pop xoxo Livestream im April.

Zu den ersten bestätigten Speaker*innen der VUT Indie Days Köln zählen u.a. Helen Smith (Executive Chair, Impala), Will Page (Author, Visiting Fellow at London School of Economics and Former Chief Economist at Spotify and PRS for Music), Bas Grasmayer (Strategist in music & culture), Sammy Andrews (CEO, Deviate Digital), Vickie Nauman (CEO, CrossBorderWorks), Houwaida Goulli (Künstlerin bei houaïda, freie Künstler*innenberaterin und Produktmangerin bei recordJet), Frank Spilker (Musiker und Autor, Die Sterne, VUT-Vorstandsmitglied), Aida Baghernejad (freie Journalistin und Promovendin der Europäischen Ethnologie an der HU Berlin)

Auf dem Programm der 2. VUT Indie Days Köln stehen u.a. folgende Themen:

Will Page & Helen Smith: New dynamics of the long tail
Will Page, ehemaliger Chefökonom bei Spotify und PRS for Music, spricht mit IMPALAs Executive Chair Helen Smith über die Verdrängung bestehender Geschäftsfelder durch technologischen und wirtschaftlichen Wandel. Die Grundlagen neu zu denken, ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Zukunft für unsere Branche. Pages erstes Buch „Tarzan Economics: Eight Principles for Pivoting Through Disruption“, das im Mai veröffentlicht, zeigt anwendbare Lernbeispiele von Starbucks, Tupperware bis Groucho Marx.

Streaming 2021 – Auf dem Weg zum optimalen Vergütungsmodell?
Die Diskussion über alternative oder parallele Künstler*innenvergütung auf Streaming-Plattformen nimmt Fahrt auf. Auf die Suche nach neuen Modellen und einem nachhaltigen Ökosystem, das für Künstler*innen und ihre Partner*innen funktioniert, um zukünftig die Chancen, Vielfalt und Einkommen für alle in der Wertschöpfungskette zu verbessern, begeben sich Bas Grasmayer (Strategist in music & culture), Sammy Andrews (CEO, Deviate Digital) und Vickie Nauman (CEO, CrossBorderWorks)

Multi-Issue Lives – Intersektionalität und Musikbranche (präsentiert von VUT Music Industry Women)
Der Begriff "Intersektionalität" beschreibt die Überschneidung von verschiedenen Diskriminierungsformen in einer Person. Auch gängige Musikbranchen-Praktiken bringen unterschiedliche Diskriminierungsarten zutage. Welchen Stellenwert hat Intersektionalität überhaupt in der Popkultur? Welche Ungerechtigkeiten gibt es im System Musikwirtschaft und wie kann unterrepräsentierten Künstler*innen und Akteur*innen mehr Aufmerksamkeit verschafft werden?

Das Musikuniversum
Hörer*innen, Musiker*innen, Musiklabels, Verlage, Radiosender, Streaming-Dienste, Plattenläden, Konzertveranstalter*innen und Verwertungsgesellschaften – sie alle sind Teil des Musikuniversums. Darüber hinaus gibt es aber noch zahlreiche andere Planeten. Das Musikuniversum gibt einen Überblick über die wichtigsten Elemente und Akteur*innen des Systems "Musikbranche". Es zeigt welche Beziehungen die Planeten untereinander haben und beantwortet letztlich eine ganz zentrale Frage: Wer bezahlt eigentlich wen?


VUT-Geschäftsführer Jörg Heidemann über die VUT Indie Days Köln 2021:
"Pandemie, der Streit ums Urheberrecht, neue Entwicklungen im Streaming-Markt, Diversität, alte und neue Bündnisse, Nachhaltigkeit sowie Kultur und Kreativwirtschaft als Klebstoff der Gesellschaft – ein bunter Strauß an Themen und in all dem spielen Künstler*innen und ihre Partner*innen aus der Musikwirtschaft eine zentrale Rolle. Um uns untereinander noch besser auszutauschen, erweitern wir auch 2021 unseren alljährlichen Branchentreff im Rahmen des Reeperbahn Festivals und freuen uns, mit den VUT Indie Days Köln erneut bei der Sonderedition der c/o pop dabei zu sein."