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Disruption ohne Schrecken?
Disruption ohne Schrecken?

Die Blockchain könnte die Musikindustrie einmal mehr revolutionieren – und dieses Mal vielleicht zum Vorteil für die Kreativen, indem sie mehr Fairness und Transparenz für alle am kreativen Prozess Beteiligten schafft. Das schon im letzten Jahr in Köln am Beispiel von Benji Rogers Music DotBlockchain heiß diskutierte Thema wird deshalb auch bei der c/o pop Convention 2017 in den Fokus gerückt. Prominente Gäste präsentieren und diskutieren am 18. August im Panel „Blockchain: What does it really mean for the music industry?“ Potenziale, aber auch mögliche Risiken.

Die Grammy-gekrönte Musikerin Imogen Heap wurde als Solokünstlerin, als Teil von Frou Frou und als Soundtrackkomponistin (u.a. für das Bühnenstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“) bekannt – und hat mit Mycelia selbst einen Blockchain-basierten Fair-Trade-Musikservice ins Leben gerufen hat.

Wolfgang Senges hat im November gemeinsam mit Stephan Benn und Matthias Hornschuh die Blockchain Working Group gegründet – eine Kommunikationsplattform für einen Multistakeholder-Dialog, um den möglicherweise drohenden Napster-Effekt zu verhindern und durch die richtigen Weichenstellungen eine „Disruption ohne Schrecken“ zu ermöglichen.

Peter Harris ist Gründer des Blockchain-basierten „Stream to own“-Streaming-Service Resonate. Auf einem von der c/o pop Convention bei Sonar+D in Barcelona kuratierten Panel skizzierte er ein optimistisches Zukunftsszenario: Die Blockchain könne künftig verhindern, dass Musiker von Major Companies übers Ohr gehauen werden.

Vaughn McKenzie ist Gründer und CEO von JAAK – das Unternehmen baut auf Blockchain-Basis eine Plattform für die Lizenzierung von Musik auf.