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Participative culture
Participative culture

Die Digitalisierung und Demokratisierung der musikalischen Produktionsmittel steht im krassen Gegensatz zur meist analogen Realität in Deutschlands Schulen. Musik wird hier noch immer bevorzugt mit klassischen Instrumenten wie Klavier und Geige vermittelt – anhand von Musik, die mit der Lebensrealität der Kinder und Jugendlichen nichts zu tun hat. Im Unterricht treffen Lehrer, die in vordigitalen Zeiten sozialisiert wurden, auf Schüler, die schon mit 3 Jahren ein iPad bedienen konnten und ganz selbstverständlich mit digitalen Gerätschaften umgehen. Im Panel „Participative culture: The next generation of interfaces to make music creation easy“ stellen am Donnerstag, dem 17. August drei Akteure drei ganz unterschiedliche Ansätze vor, wie Musik in Schulen besser, realitätsnaher und partizipativer vermittelt werden kann.

Die Ableton Push Initiative stellt Schulen das digitale Musikinstrument Ableton Push mitsamt der „Live“-Software zur Verfügung – so können Kinder spielerisch selbst die Musik produzieren, die sie gerne hören. Ableton-Gründer und CEO Gerhard Behles spricht über Hintergründe und Potenziale.

Für Sam Aaron vom University of Cambridge Computer Laboratory sollte Programmieren ganz selbstverständlich zum Unterricht gehören – dass das auch mit ganz einfachen Mitteln möglich ist, zeigt er anhand des von ihm entwickelten Musik-Tools Sonic Pi.

Mit einem elektronischen Instrument ganz anderer Art befasst sich die österreichische Musikerin Dorit Chrysler: dem Theremin. Sie spielt damit nicht nur weltweit auf Festivals, sondern gibt auch Kurse für Kinder. Die neueste Version des Theremins, das Theremini, bringt den Instrumente-Klassiker in die digitale Sphäre.

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